Massage am Abend, am Wochenende, kurzfristig — wie das bei einem mobilen Masseur funktioniert

Von Lukas Wiesflecker | SEWA Wellness Kufstein

Die häufigste Frage nach dem Preis ist diese: „Wann könntest du denn?”

Meistens kommt sie abends. Manchmal Freitagnachmittag. Gelegentlich an einem Sonntag, an dem jemand gerade gemerkt hat, dass der Nacken seit drei Wochen nicht mehr mitspielt.

Diese Seite beantwortet sie — und erklärt, warum die Antwort bei mir anders ausfällt als bei einem Studio.

Ich habe keine Öffnungszeiten. Ich habe Termine.

Das klingt nach Wortklauberei, ist aber der ganze Unterschied.

Ein Studio ist von X bis Y offen. Du kommst rein, wartest vielleicht, wirst behandelt. Außerhalb dieser Zeiten ist zu.

Bei mir gibt es kein „zu”. Es gibt nur frei oder vergeben.

Das heißt in beide Richtungen etwas:

Der Vorteil: Ein Termin um 19 Uhr an einem Dienstag ist bei mir kein Sonderfall. Ich schließe nicht um 18 Uhr, weil es keinen Laden gibt, der schließen könnte. Wenn der Slot frei ist, komme ich.

Der Nachteil: Wenn der Tag voll ist, ist er voll. Ich kann keine zweite Liege in den Nebenraum stellen. Ich bin eine Person, die fährt.

Wann ich tatsächlich komme

Alle tatsächlich freien Zeiten siehst du live im Buchungssystem. Da steht nichts anderes drin als das, was wirklich frei ist — ich halte keine Slots zurück und ich zeige keine an, die schon weg sind.

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Abends: der meistgebuchte Zeitraum

Der Großteil meiner Termine liegt zwischen Feierabend und Schlafenszeit. Das hat einen praktischen Grund.

Eine Massage am Abend ist im Studio das schlechteste Timing. Du bist entspannt, und dann fährst du durch den Abendverkehr nach Hause, suchst einen Parkplatz und bist eine Stunde später wieder da, wo du angefangen hast.

Wenn ich zu dir komme, ist das Timing genau umgekehrt richtig. Die Behandlung endet, ich packe zusammen, du bleibst liegen. Oder du gehst ins Bett, das drei Meter weiter steht.

Viele Menschen buchen deshalb bewusst den letzten Termin des Tages. Danach kommt nichts mehr — kein Autofahren, kein Umziehen, kein Weg.

Kurzfristig: was realistisch geht

Die ehrliche Antwort: manchmal ja, meistens nicht.

Ich mache drei Behandlungen am Tag, nicht acht. Dazwischen liegt Fahrzeit. Wenn um 17 Uhr jemand fragt, ob ich um 19 Uhr könnte, hängt die Antwort davon ab, ob an dem Abend schon jemand in Wörgl liegt.

Was deine Chancen erhöht:

  • Schreib, statt zu warten. Eine Absage kommt selten mit Vorlauf. Wer gefragt hat, bekommt den frei gewordenen Slot zuerst.

  • Sag mir, wie flexibel du bist. „Diese Woche irgendwann abends” ist deutlich leichter zu erfüllen als „Donnerstag 19 Uhr”.

  • Nenn deinen Ort gleich mit. Wenn ich ohnehin in deiner Richtung bin, geht oft etwas, das sonst nicht ginge.

Was nicht funktioniert: heute Abend in einer Stunde. Ich bin dann entweder unterwegs oder schon bei jemandem.

Wochenende und Feiertage

Samstag ist ein normaler Arbeitstag für mich — oft sogar der ruhigste und damit der beste.

Sonntag und Feiertage behandle ich auf Anfrage. Frag einfach; ein Nein kostet dich nichts.

Was in Tirol besonders zählt: In der Skisaison und um die Feiertage ist die Nachfrage deutlich höher als sonst. Wenn du zwischen Weihnachten und Dreikönig einen Termin willst, frag im November. Nicht am 27. Dezember.

Warum ich nicht einfach mehr Termine mache

Die naheliegende Frage: Wenn abends so viel Nachfrage ist — warum dann nicht fünf oder sechs Termine am Tag?

Weil die Arbeit dann schlechter wird.

Eine Thai Massage über 90 Minuten ist körperliche Arbeit. Ich arbeite mit meinem Gewicht, meinen Unterarmen, meinen Füßen. Nach der dritten Behandlung am Tag merke ich einen Unterschied — und du würdest ihn auch merken.

Dazu kommt die Fahrt. Zwischen Kufstein und Kiefersfelden liegen fünfzehn Minuten, zwischen Kufstein und Rattenberg fünfundzwanzig. Wer acht Termine am Tag einplant, plant entweder zu wenig Fahrzeit ein oder arbeitet bis Mitternacht.

Drei Termine sind die Zahl, bei der die dritte Behandlung genauso gut ist wie die erste. Warum ich überhaupt so arbeite und kein Studio habe, habe ich hier aufgeschrieben.

So bekommst du am schnellsten einen Termin

  1. Schau ins Buchungssystem. Alles Freie steht dort. Direkt ansehen

  2. Wenn nichts passt, schreib mir trotzdem. WhatsApp oder E-Mail, beides geht. Absagen kommen kurzfristig, und ich gehe die Anfragen der Reihe nach durch.

  3. Nenn drei Dinge: deinen Ort, dein Zeitfenster, und woran es hakt. Mehr brauche ich nicht, um dir zu sagen, ob und wann es geht.

Wenn du unsicher bist, welche Behandlung überhaupt passt — Thai Massage, Tok Sen oder Ölmassage — schreib das einfach dazu. Das klären wir in zwei Sätzen.

Häufige Fragen

Kommst du auch ins Büro? Ja. Du brauchst etwa zwei mal zwei Meter freie Fläche und einen Raum, in dem du ungestört bist. Mehr nicht.

Wie lange vorher muss ich buchen? Für einen Wunschtermin zu einer beliebten Zeit: ein paar Tage. Für „irgendwann diese Woche”: oft geht es kurzfristiger.

Was, wenn ich absagen muss? Sag früh Bescheid, dann ist es unkompliziert. Die genauen Bedingungen stehen in den AGB.

Fährst du auch weiter weg? Innerhalb von Kufstein ist die Anfahrt kostenlos, ab 15 Kilometern kommen 10 Euro dazu. Bei größeren Strecken — Kitzbühel, Brixlegg, Rattenberg — sprich mich vorher an, dann klären wir es ehrlich, bevor du buchst. Alle Details auf der Preisseite.

Gibt es Termine in der Mittagspause? Ja, wenn du einen ruhigen Raum hast. Für 60 Minuten Tok Sen reicht eine lange Mittagspause.

Kurz gefasst

Ich habe keine Öffnungszeiten — ich habe Termine. Abends geht fast immer, samstags oft, sonntags auf Anfrage.

Kurzfristig ist möglich, aber nicht die Regel. Wer früh fragt und flexibel ist, bekommt fast immer etwas.

Und der beste Termin des Tages ist der letzte. Danach musst du nirgendwo mehr hin.

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Lukas Wiesflecker arbeitet mobil im Raum Kufstein, Ebbs, Wörgl, Kiefersfelden und Umgebung. Über 2.000 Stunden Ausbildung in Thailand, Nepal und Indien. Gewerblicher Masseur (eingeschränkt), GISA 38932519/1-2025, Mitglied der WKO Tirol. Mein Weg.

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